50ccm Roller

Empfehlenswert für eine breite Nutzerschar – Smarte 50 Kubik Roller

GMX 450 Mokick

Eine spezielle Sparte unter den Kleinkrafträdern füllen die Mokicks aus, welche zwar nicht zu den neu entwickelten Fahrzeugen gehören, jedoch gegenwärtig in den Zeiten des Sparens wieder eine Renaissance erleben.

Das Mokick ist in dem Sinne keine Neuerung, gilt jedoch als zweckmäßige Weiterentwicklung der in den 60-er und 70-er Jahren so beliebten Mopeds. Seine Bezeichnung verdankt das Mokick dem Einbau eines sogenannten Kickstarters. Mopeds waren hauptsächlich bei den Jugendlichen äußerst begehrt und vorrangig in der DDR unter dem umgangssprachlichen Begriff “Esser” bekannt. Aus dem einsitzigen Fahrzeug sind im Laufe der Jahre Mokicks geworden, mit denen mittlerweile auch zwei Personen befördert werden können. Sowohl die Technik als auch das Design der heutigen Mokicks sind mit den damaligen Fortbewegungsmitteln kaum zu vergleichen. Nur in einigen Grundbestandteilen zeigt sich dessen Verwandschaft zu den Mopeds.

Im Vordergrund der “älteren” Mokickroller standen früher eher die Fahrzeuge der deutschen Produzenten wie Zündapp, Kreidler und Herkules. Im heutigen Handel bestimmen ebenfalls Importe aus Asien den Markt, zu denen neben Mokicks von Suzuki und Yamaha die Mokicks von Honda gehören.

Je nachdem, welche Technik in den Mokicks integriert ist, weisen die überwiegend mit Benzin fahrenden Kleinfahrzeuge neben den klassischen Schaltgetrieben Katalysatoren und die typischen Elektrostarter auf. Dieser ist eine zweckmäßige Überarbeitung des bislang überalterten Kickstarters, welche nicht ohne eine bestimmtes Verletzungsrisiko betrieben werden konnte. Der elektrische Starter ist ein Anlasser, der auf einfachen Knopfdruck den Antriebsmotor in Arbeit versetzt. Elektrostarter sind gegenwärtig auch bei Motorrollern anzutreffen. Grundsätzlich benötigt ein Elektrostarter oder elektrischer Anlasser entsprechende elektrische Energie, welche aus der Fahrzeugbatterie gezogen wird. Über das Betätigen eines Zündschlosses, welches sich unterhalb des Lenkers am Mokick befindet, wird das Signal an einen magnetischen Schalter am Anlasser zum Starten des Motors gegeben. Im Anlasser ist ein sogenannter Anker eingelassen, welcher mit der Schwungscheibe des Motors in Verbindung steht. Es kommt zu einem Zusammenschließen zweier Hauptkontakte, sodass elektrischer Strom durch den Anlasser fließen kann, sodass der Motor gezündet wird.

Der Kickstarter ist eine Funktionseinheit, die bereits seit den 70-er Jahren eingesetzt wird. Bei den Mokicks wird der Kickstarter über einen Hebelarm in Aktion gesetzt, welcher durch das Treten der Pedale bedient wird. Durch die Benutzung des Pedals kommt es zu einer Erzielung des für das Anspringen des Motors erforderlichen Drehzahl. Damit die Kickstarter keine Motorbewegung in die entgegengesetzte Richtung auslösen, ist im Hebel eine automatische Blockierung eingebaut. Um sich damit nicht zu verletzen, bedarf es einiger Übung. Daher basieren die modernen Mokicks fast ausschließlich auf einem zuverlässigen Elektrostarter.