Sind Sie ein Helm,- und Gurtmuffel?

Sind Sie ein Helm,- und Gurtmuffel? Dann sollten Sie den nachstehenden Artikel lesen. Die Sonne scheint und die Temperaturen sind über 30 Grad Celsius gestiegen. Da kommt man ganz schön ins Schwitzen, auch beim Roller-Fahren. Deshalb kommen viele Fahrer auf die Idee, die angenehmen Temperaturen dazu zu nutzen, um lediglich in Bermudas und T-Shirt durch die Straßen zu fahren. Was soll auch schon passieren??? Dann stellen Sie sich einmal folgende Situation vor:

Rollerfahrer S. bemerkt, dass ihm die Lebensmittel ausgegangen sind und er noch mal schnell in den Supermarkt fahren muss. Kein Problem, die Sonne lacht, also rein in die Badelatschen, Jethelm auf den Kopf und schon geht die Fahrt mit dem Roller los. Gemütlich rollt er die Hauptstraße entlang und bemerkt nicht, dass aus der Seitenstraße ein PKW gefahren kommt, der ihn offensichtlich übersehen hat. Auch wenn dieser nicht schnell ist, kann ein Zusammenstoß dennoch nicht vermieden werden. Das Ergebnis sind Blessuren an den Händen und Verletzungen an den Kniegelenken und Fußgelenken. Was folgt, ist ein längerer Krankenhausaufenthalt. Und jetzt beginnt auch die Sache mit dem Schmerzensgeld. Von wegen.

In diesem speziellen Fall, der sich so zugetragen haben könnte, hat die Versicherung anders entschieden, obwohl den Roller-Fahrer keine Schuld trägt. Die Schäden am Roller sind versichert, aber die Entscheidung über das Schmerzensgeld wird nicht so gefällt, wie der Rollerfahrer das gerne hätte. Es gibt nur ein geringes Schmerzensgeld. Als Begründung wird die fehlende Motorradkleidung genannt. Wer nur leicht bekleidet mit dem Roller in einen Unfall verwickelt wird und Verletzungen davon getragen hat, bekommt eine Teilschuld zugewiesen. Zumindest was das Schmerzensgeld betrifft.

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